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Dienstag, 12. februar 2008
Einen spannenden Beitrag von Prof. Dr. Peter Faulstich habe ich im aktuellen edupaper  gefunden.

Mir erscheint der Begriff „Lebenslanges Lernen“ (im deutschsprachigen Raum) momentan gekapert zu sein von bildungspolitischen Meinungsmachern.

Wie auch aus dem Statement des BMBF hervorgeht, wird das Konzept „Lebenslanges Lernen“ zur „eierlegenden Wollmilchsau“ stilisiert. Nicht weniger als:
-    Standort Europa mitgestalten
-    Beschäftigung sichern und schaffen
-    Herausforderungen des demografischen Wandels bewältigen


-    Benachteiligungen abbauen
-    Demokratie sichern
-    Innovationskraft stärken steht auf der Agenda.

Vor diesem Hintergrund sind die mahnenden Worte der Kritiker, die in „Lebenslangem Lernen“ die Wiederkehr oder Steigerung von Entfremdung und Ausbeutung vermuten nur die  Kehrseite der Medaille.

In einem Werte- und Entwicklungsquadrat (nach Schulz von Thun) könnte eine Betrachtungsweise so aussehen. Die einseitigen Ausprägungen der Betrachtung des Konzeptes entwickeln sich schnell in übersteigerte Formen.

 LL-Entwicklungsquadrat.JPG

 












Da erscheint mir so ein Beitrag wie der von Prof. Faulstich doch wohltuend differenziert.



von Nils J. Engelhard veröffentlicht in: Lebenslanges Lernen
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Mittwoch, 16. januar 2008
Leben ist die ständige Aneignung der Umwelt bei gleichzeitiger Kontrolle, ob diese Aneignung viabel ist.
So könnte eine radikal-konstruktivistische Definition von Leben lauten.
Diese Definition enthielte m.E. bereits den Faktor Lernen in sich - über die ständige Überprüfung, ob die eigene Wirklichkeit auch im Bezugsrahmen funktioniert.
Lernen wäre das Überlebensprinzip, da vollständig nicht viable Wirklichkeiten auf Dauer nicht überstehen können.

Gesetzt, diese Definition trüge einen Funken Verstand: Lebenslanges Lernen wäre ein Weißer Schimmel, da Leben Lernen beinhaltet.

Und der Diskurs zum Lebenslangen Lernen wäre entweder "alter Wein..." oder der gezielte Versuch unbewußte Lernautomatismen über eine Reflexionsschiene bewußt zu machen.
Was ich versuche zu sagen, Lebenslanges Lernen war schon immer, bei jedem (Pauschalierungen haben ihren ganz eigenen Charme).
Wir treffen einen Menschen, der keine Bildungshistorie hat, Angst oder gar Abscheu vorm Lernen. Allerdings hat er sich in seiner Freizeit einen Computer gekauft und macht damit die wildesten Sachen... - er lernt, auch wenn er es vielleicht nie so formulieren würde.

Vielleicht kann Lebenslanges Lernen als Konzept mit all den Chancen nur funktionieren, wenn in den saturierten Gesellschaften der westlichen Hemispäre wieder das Prinzip Wildness Einzug hält - damals war Lernen der Trick der Evolution den schwachen Homo Erectus am Leben zu halten, heute in den, im Vergleich zur "1. Welt" strukturell deutlich chaotischeren, wilderen Aufsteigerländern ist es immer noch so.
Und Lebenslanges Lernen ist der Versuch, der Wildness eine Struktur zu geben, einen Anker. Und aufgrund dieses Paradoxons ist es auch so schwer zu definieren.

Lebenslanges Lernen als erneuter Versuch den Menschen auf eine höhere Ebene zu verfrachten?

Die PE muss lernen, Lernen als Spiel zu begreifen, als ausprobieren, als Wirklichkeitenkonstruktion, die auf Bezugsfähigkeit untersucht wird, als fraktalen Prozess.

Krieg der Logik, Friede der Analogie frei nach Büchner

Ich weiß nicht...
von Nils J. Engelhard veröffentlicht in: Lebenslanges Lernen
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Dienstag, 4. dezember 2007

Umfrage von NJE Training zur Stimmung über lebenslanges Lernen

Alle Teilnehmer erhalten auf Wunsch eine kostenlose und unverbindliche Beratung incl. individueller Lösungskonzepte.

Entwicklung, Voranschreiten, stetige Veränderung, lebenslanges Lernen – Schlagworte aus der Wissenschaft, ständig wiederholte Floskeln oder wirkliche Herausforderungen?

Ich möchte es direkt wissen, von Ihnen:

Bedeutet Stillstand Zurückbleiben, da alle anderen sich bewegen? (Zutreffendes bitte im Kommentar wiederholen)

() Nein, es ist auch ein Kraftsammeln für neue Anstrengungen.

() Nein, das was wir können, geht nicht besser.

() Vielleicht, wir haben aber soviel mit und in der Gegenwart zu tun, für alles andere haben wir keine Zeit.

() Ja, wir müssten uns den Veränderungen des Umfeldes anpassen.

() Ja, wir gehen planerisch an unsere Zukunft heran und stellen heute schon die Weichen für eine positive Zukunft.

Ich nehme das Angebot einer kostenlosen und unverbindlichen Beratung inklusive eines individuellen Lösungskonzeptes gerne an, bitte rufen Sie mich zu einer Terminvereinbarung in den nächsten Tagen an:

 
Firma:                          ………………………………………………………

Ansprechpartner:          ...………………………………………………….…

Anschrift:                     ......………………………………………………….
                                  
Telefon:                       ...…………………………………………………….

ggf. E-Mail:                  …...………………………………………………….


Bitte zurück per Brief:, Fax: 04105 152501 oder per E-Mail: umfrage@nje-training.de oder natürlich direkt hier!

von Nils J. Engelhard veröffentlicht in: Lebenslanges Lernen
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Donnerstag, 29. november 2007
Im Blog der SCOPE 07 habe ich einen spannenden Beitrag über informelles Lernen gefunden, angereichert mit umfangreichem  theoretischen Know-How und einem Link auf einen Youtube Beitrag von Jay Cross aus dem der Titel dieses Beitrages zitiert.
Es kann gar nicht oft genug wiederholt werden:
Lernen ist eine interne Angelegenheit und  kann nicht "outgesourced" werden.
Ein Erlebnis, das jeder Trainer und Lehrer hat: konsumwütige Teilnehmer/Schüler warten auf den Lernerfolg.
Und umgekehrt genauso: Schüler und Teilnehmer sind hilflos einem hilflosen Anleiter ausgeliefert, der sich am Ende wundert, dass niemand gelernt hat.
Wie sieht eine Lösung aus?
Prozessorientierung statt Inhaltsvermittlung - Teilnehmeraktivität statt  Trainerentertainment - informeller Aufbau statt strikter Curricula ...
für den Trainingsbereich.

Und vor allem: Ermöglichen von Phasen informellen Lernens - just listen Jay Cross

und warum?

Informal-Learning.GIFGrafik aus Wikipedia
von Nils J. Engelhard veröffentlicht in: Lebenslanges Lernen
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