Dienstag, 18. dezember 2007
Ich gehöre noch zu den Menschen, deren erster Lebensabschnitt nicht von digitalen Medien umgeben und begleitet war. Eigentlich hätte ich die Entwicklung von Anfang an aktiv begleiten können, jetzt
aber muss ich gestehen: ich bin ein digitaler Immigrant. Ich gehe mit dem "Zeug" um, allein, es ist harte Arbeit :-)
Anders bei den Generationen nach mir: diese wachsen wie selbstverständlich mit den digitalen Medien auf, nutzen diese intuitiv, ausprobierend und angstfrei. Digital Natives!
Stellt sich die Frage: Wie geht Bildung damit um? Mit dieser Veränderung im technischen Bereich, die vielleicht Auswirkungen auch auf das Lernverhalten, die Lerngeschwindigkeit,
das Rezeptionsvermögen hat.
Ändert sich etwas im Aufbau des Denkorganes, durch die veränderte Mediennutzung in frühester Kindheit?
Sind die althergebrachten Methoden angemessen? Bei Menschen, die vollständig anders aufgewachsen sind?
Wichtige Fragen, gerade auch, wenn altersmäßig inhomogene Gruppen gemeinsam lernen sollen.
Es gibt Bewegungen hin zu speziellen Lernangeboten für Menschen über 50.
Gibt es auch eine Notwendigkeit, Lernangebote zu überdenken, weil die Lehrenden eher Digital Immigrants, die (jüngeren) Lernenden eher digital Natives sind?
Mark Prensky hat sich darüber schon früh
Gedanken gemacht und entsprechende
Lernangebote entwickelt.
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